Ehrenamt verbindet | Anerkennen und wertschätzen – wie sieht’s bei uns damit aus?
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Anerkennen und wertschätzen – wie sieht’s bei uns damit aus?

Katja macht beim Besuchsdienst mit, weil sie ältere Menschen mag. Wenn sie die Freude in ihren Augen sieht, dann weißt sie warum sie das macht. Sie sind so dankbar, dass jemand da ist, zuhört und einfach nur mal die Hand hält.

Es gibt aber auch manchen Frust in ihrem ehrenamtlichen Engagement: sie erfährt wenig Unterstützung. Sie würde gerne mal eine Fortbildung besuchen, um einfach mehr Sicherheit zu bekommen. Für jede Kleinigkeit muss sie betteln, sei es auch nur für eine Kopie. Auch ist ihr nichts davon bekannt, ob sie versichert ist, wenn sie im Auftrag ihrer Kirchengemeinde unterwegs ist.

Ehrenamtlich Engagierte wollen Anerkennung
erleben, sehen und davon berührt werden.
Dabei geht es um mehr als »nur« ein Danke auszusprechen.

Zuwenden, wahrnehmen und unterstützen sind zentrale Haltungen, wenn es um eine ansprechende und zeitgemäße Ehrenamtskultur geht.

Neben der zwischenmenschlichen Ebene, sind verlässliche strukturelle Rahmenbedingungen ebenfalls ausschlaggebend, für eine wertschätzende Anerkennungskultur.

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Prof. Rainer Bucher sieht großen Nachholbedarf in der Kirche beim Thema Wertschätzung. (Quelle: katholisch.de)

 

Arbeitshilfe »Weil sie es wert sind« (2016)
Anerkennung Einführung · Beauftragung von ehrenamtlich Engagierten, Eine Handreichung für die Praxis, Hrsg. Bischöfliches Ordinariat, Hauptabteilung IV Pastorale Konzeption Postfach 9, 72101 Rottenburg
Link: Broschuere Weil sie es wert sind 0206

Bericht einer Ehrenamtlichen zur Vereinbarkeit von Familie und Ehrenamt

„… In unserer Gemeinde gibt es – wie in vielen anderen Gemeinden auch – einen Mangel an Ehrenamtlichen. Zugleich bin ich mit 28 Stunden die Woche berufstätig, habe zwei Kinder im (Grund-)Schulalter und keine Großeltern oder andere Verwandte, welche meinem Mann und mir bei der Kinderbetreuung helfen. Ich bin als Honorarkraft in der Erwachsenenbildung tätig, um unsere Einkünfte aufzubessern. Ich gebe offen zu, ich fühle mich überfordert und bin mir jetzt bereits bewusst, dass dies meine erste und letzte Amtsperiode als Kirchengemeinderätin war. Der Spagat zwischen Berufstätigkeit, Familie, Ehrenamt und zahlreichen anderen Dingen wie Haushalt, Garten usw. fällt mir zunehmend schwerer.

Leider ist es so, dass ehrenamtliche Tätigkeiten meiner Meinung nach nicht ausreichend gewürdigt werden. Hier geht es eher nach dem Prinzip: Mach noch mehr! Viele, die sich in einem Bereich engagieren möchten, erhalten mehr und mehr Anfragen und ziehen sich irgendwann ganz zurück.“

 

<Neugierig geworden? Hier können Sie den ganzen Text weiterlesen:
Bericht einer Ehrenamtlichen >

Wie sehen Sie das?
So oder so ähnlich oder ganz anders?
Ihre Meinung schicken Sie gerne an info@ehrenamt-verbindet.de